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Standortentwicklung —
für Kommunen und Regionen.

Wer seinen Standort strategisch entwickeln will, braucht zuerst ein belastbares Bild der Realität. Nicht Meinungen, nicht Wünsche, sondern Fakten. Wir machen sichtbar, welche Zukunft ein Wirtschaftsstandort wirklich hat, entwickeln die passgenaue Standortstrategie und begleiten deren Umsetzung, bis sie tatsächlich wirkt. Wir sehen Standortentwicklung als das Zusammenwirken aller wirtschaftlichen Aktivitäten. Es gibt für uns zum Beispiel kein isoliertes Innenstadtkonzept.

Für Regionen — interkommunale
Zusammenarbeit & Regionalmanagement.

Regionales Entwicklungskonzept als Grundlage für gemeinsames Handeln

Ein regionales Entwicklungskonzept schafft die strategische Basis für alle beteiligten Kommunen. Wir erarbeiten es auf Basis einer Analyse des regionalen Business-Ökosystems über Verwaltungsgrenzen hinweg, mit gemeinsam getragenen Handlungsfeldern und konkreten Projekten, die regional abgestimmt und politisch verankert sind.

Interkommunale Zusammenarbeit gestalten

Wir denken alle wirtschaftsfördernden Organisationen einer Region zusammen: Doppelstrukturen werden abgebaut, Synergien genutzt, gemeinsame Ziele definiert. Das spart Kosten und entfaltet Wirkung, die einzelne Kommunen allein nicht erreichen.

Moderation von Entwicklungsprozessen — auch bei schwierigen Interessenlagen

Interkommunale Prozesse scheitern häufig nicht an inhaltlichen Fragen, sondern an politischen Dynamiken. Wir moderieren diese Prozesse professionell und ergebnissicher, auch wenn die Interessenlagen komplex sind.

Aufbau Regionalmanagement und Umsetzungsbegleitung

Wir begleiten den Aufbau eines Regionalmanagements strukturell und personell und übernehmen bei Bedarf das Interimsmanagement, bis eine dauerhafte Lösung etabliert ist.

Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zur Regionalentwicklung

Eine Regionalstrategie entfaltet nur Wirkung, wenn sie auch kommuniziert wird. Wir entwickeln das Kommunikationskonzept und begleiten die Öffentlichkeitsarbeit. Intern für die beteiligten Kommunen und extern für die Wahrnehmung der Region.

Porträt Markus Wessel, ExperConsult

Markus Wessel

Geschäftsführer

Typische
Herausforderungen,
mit denen Standorte zu uns kommen.

Keine klare Strategie und keine belastbare Faktenbasis

Maßnahmen werden geplant, ohne dass eine fundierte Grundlage existiert. Stärken und Alleinstellungsmerkmale sind nicht klar definiert. Nach außen fehlt ein erkennbares Profil. Entscheidungen entstehen auf Basis von Meinungen statt auf Basis von Daten.

Handlungsfelder ohne Umsetzbarkeit und politische Akzeptanz

Strategieprozesse enden mit Handlungsfeldern, die zu abstrakt sind, um umgesetzt zu werden. Oder sie scheitern daran, dass politische Gremien nicht mitgenommen wurden und am Ende nicht mitziehen.

Kirchturmdenken und fehlende interkommunale Zusammenarbeit

Verwaltungsgrenzen verhindern, was wirtschaftlich sinnvoll wäre. Doppelstrukturen entstehen, Synergien werden nicht genutzt, Fördermittel verpuffen.

Fördermittel nicht ausgeschöpft

EU-, Bundes- und Landesmittel für Standort- und Regionalentwicklung werden häufig nicht beantragt, weil Kapazitäten fehlen, die Förderlandschaft zu scannen, oder der richtige Zeitpunkt verpasst wird.

Was macht einen Standort
zukunftsfähig?

Die meisten Standortstrategien scheitern nicht an fehlenden Ideen, sondern an fehlender Grundlage. Handlungsfelder werden formuliert, ohne dass die Wirtschaftsstruktur datenbasiert erhoben und dargestellt wurde. Projekte entstehen, die politisch nicht getragen werden. Konzepte landen in der Schublade.

Unser Ansatz ist anders: Datenbasierte Analyse vor Strategie, Strategie vor Maßnahmen. Maßnahmen, die tatsächlich umgesetzt werden. Wir begleiten Kommunen und Regionen deutschlandweit seit fast 40 Jahren.

Warum
wir.

Wir setzen ein proprietäres KI-Tool ein, dass das Business-Ökosystem eines Standorts in Echtzeit und in der Tiefe seiner Verflechtungen abbildet. Wir haben Mitarbeiter und Partner aus Raumplanung, Wirtschaftsförderung, Datenanalyse und Kommunikation und sind bundesweit tätig – seit 1985.

1985

Bundesweit tätig seit

30+

Mitarbeitende & Partner

4

Disziplinen: Raumplanung, Wirtschaftsförderung, Daten, Kommunikation

KI

Proprietäres Tool — Business-Ökosystem in Echtzeit

Unser Vorgehen —
von der Analyse bis zur Umsetzung.

Schritt 1 — Datenbasierte Standortanalyse und Standortcheck

Wir analysieren sozioökonomische Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung, Arbeitsmarkt und Wirtschaft. KI-gestützt bilden wir das Business-Ökosystem des Standorts in Echtzeit ab. Und das in der Tiefe seiner Verflechtungen bis auf Betriebsebene. Wir identifizieren Leitbranchen, wirtschaftliche Zukunftsfelder und Trends, die den Standort beeinflussen werden, bis auf Unternehmensebene. Für Regionen analysieren wir die Wirtschaftsstruktur über Verwaltungsgrenzen hinweg. Ergebnis: ein belastbares SWOT-Profil auf Basis von Fakten, nicht Meinungen.

Schritt 2 — Beteiligungsprozess und Gespräche mit Stakeholdern

Wir binden die relevanten Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft ein. Durch vertrauliche Expertengespräche, Online-Befragungen für Bürger, Unternehmen und Gäste sowie moderierte Workshops. Kein Meinungsworkshop ohne Faktenbasis, sondern gezieltes Erschließen von Hintergründen und Abfragen von Know-how.

Schritt 3 — Handlungsfelder und Projektvorschläge ableiten

Stringent aus der Standortanalyse abgeleitet: Welche Stärken sollen weiter ausgebaut werden? Welche Schwächen müssen adressiert werden? Ergebnis sind priorisierte, konkrete Handlungsfelder mit ersten Projektvorschlägen für den Wirtschaftsstandort.

Schritt 4 — Umsetzbare Projekte ausarbeiten

Für jedes Projekt definieren wir Ausgangslage, Ziele, Umsetzungsschritte, Zeit- und Organisationsplan, Ressourcen und nächste Schritte. Keine Schubladenstrategie, sondern ein Standortentwicklungsplan, mit dem sofort begonnen werden kann.

Schritt 5 — Organisationsstrukturen entwickeln

Wir betrachten nicht nur einzelne Organisationen, sondern alle verbundenen Aufgaben ganzheitlich und interdisziplinär. Synergien werden aufgezeigt, Parallelstrukturen abgebaut, effiziente Organisationsformen für Wirtschaftsförderung und Verwaltung entwickelt. Wir stehen für Wirtschaftsförderung als Querschnittsaufgabe über Organisationen hinweg.

Schritt 6 — Strategieprozess moderieren und politisch verankern

Wir bilden eine Steuerungsgruppe mit Entscheidungsträgern, setzen klare Meilensteine und binden alle relevanten Fraktionen ein.

Schritt 7 — Standortstrategie operativ umsetzen und begleiten

Wir begleiten die operative Umsetzung mit erfahrenen Fachkräften, führen regelmäßige Strategiechecks durch und stellen auf Wunsch ein intelligentes Datencockpit für laufendes Wissens- und Trendscouting bereit.

Was Kommunen häufig fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was ist eine Standortanalyse und was kostet sie?

Eine Standortanalyse erfasst die wirtschaftliche Situation eines Standorts auf Basis sozioökonomischer Daten, der Branchenstruktur, des Arbeitsmarkts und von Trends. Die Kosten hängen vom Umfang und der Tiefe der Analyse ab. Sprechen Sie uns direkt an — wir geben Ihnen schnell eine erste Einschätzung.

02
Was ist ein Standortcheck und welche Indikatoren werden analysiert?

Der Standortcheck analysiert Indikatoren aus den Bereichen Bevölkerung, Leben und Wohnen, Arbeitsmarkt sowie Wirtschaftsstruktur. Ergänzt wird er durch eine KI-gestützte Analyse des Business-Ökosystems, die Verflechtungen bis auf Betriebsebene sichtbar macht und Zukunftstrends punktgenau zuordnet.

03
Wie entwickelt man eine Standortstrategie für eine Kommune?

Datenbasierte Analyse zuerst, dann Beteiligungsprozess, dann Handlungsfelder, dann umsetzbare Projekte. Der entscheidende Schritt ist die politische Verankerung. Strategien, die nicht von Gremien getragen werden, werden nicht umgesetzt.

04
Wie identifiziert man die Leitbranchen eines Wirtschaftsstandorts?

Über eine Kombination aus Branchenstrukturanalyse, Beschäftigtendaten und KI-gestützter Analyse des Business-Ökosystems. Wir leiten daraus ab, welche Branchen heute prägend und welche Zukunftsfelder für den Standort realistisch sind.

05
Was ist eine SWOT-Analyse für Standorte und wie wird sie erstellt?

Eine standortbezogene SWOT-Analyse fasst Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Wirtschaftsstandorts auf Basis aller Teilanalysen zusammen. Sie ist das Synthese-Ergebnis, nicht der Ausgangspunkt und sollte auf Daten basieren, nicht auf Gruppenworkshops ohne Faktenbasis.

06
Wie leitet man aus einer Standortanalyse konkrete Projekte ab?

Über priorisierte Handlungsfelder, die stringent aus der SWOT-Analyse folgen. Für jedes Handlungsfeld werden konkrete Projekte mit Ausgangslage, Zielen, Zeitplan, Verantwortlichkeiten und Ressourcen ausgearbeitet.

07
Wie moderiert man einen Strategieprozess mit politischen Gremien?

Mit einer Steuerungsgruppe aus Entscheidungsträgern, klar definierten Meilensteinen und einer fraktionsübergreifenden Einbindung von Anfang an.

08
Was ist ein regionales Entwicklungskonzept und wofür wird es gebraucht?

Ein REK ist die strategische Grundlage für gemeinsames Handeln mehrerer Kommunen über Verwaltungsgrenzen hinweg. Es definiert gemeinsame Ziele, Handlungsfelder und Projekte — und schafft die Basis für interkommunale Zusammenarbeit und Förderanträge.

09
Welche Fördermittel gibt es für Standort- und Regionalentwicklung?

EU-Strukturfonds wie EFRE und ESF, GRW-Mittel des Bundes, Landesprogramme zur Regionalentwicklung sowie spezifische Programme für interkommunale Zusammenarbeit und Digitalisierung. Wir prüfen, welche Programme für Ihr Vorhaben passen und begleiten die Antragstellung.

10
Wie funktioniert interkommunale Zusammenarbeit in der Praxis?

Sie beginnt mit einem gemeinsamen Nutzennachweis für alle Beteiligten. Wir entwickeln das konzeptionelle und wirtschaftliche Modell, moderieren den politischen Prozess und begleiten den Aufbau der notwendigen Strukturen.

11
Wie lange dauert die Erstellung einer Standortstrategie?

In der Regel sechs bis zwölf Monate, abhängig von Umfang, Datenlage und politischen Abstimmungsprozessen. Unsere Prozesse wurden bislang termingerecht abgeschlossen.

12
Was ist Regionalmanagement und wie wird es aufgebaut?

Regionalmanagement koordiniert die Umsetzung einer Regionalstrategie über alle beteiligten Kommunen hinweg. Wir begleiten den strukturellen und personellen Aufbau und übernehmen bei Bedarf das Interimsmanagement.

13
Wie überwindet man Kirchturmdenken in der Regionalentwicklung?

Mit einem überzeugenden gemeinsamen Nutzennachweis und einer professionellen Moderation, die unterschiedliche Interessenlagen ergebnisoffen zusammenführt. Vertrauen entsteht durch Transparenz und klare Regeln für die Zusammenarbeit.

14
Was unterscheidet ein kommunales Zukunftskonzept von einem regionalen Entwicklungskonzept?

Ein kommunales Zukunftskonzept fokussiert auf einen einzelnen Standort, seine Stärken und konkrete Handlungsfelder. Ein REK betrachtet mehrere Kommunen als funktionalen Wirtschaftsraum, definiert gemeinsame Ziele und schafft die Grundlage für abgestimmtes Handeln über Verwaltungsgrenzen hinweg.