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Restrukturierung bedeutet nicht Scheitern,
sondern Handeln, bevor es zu spät ist.

Ob mittelständisches Unternehmen in der Liquiditätskrise oder kommunale Kapitalgesellschaften mit Handlungsbedarf: Der richtige Zeitpunkt für eine Neuausrichtung oder Restrukturierung kann nicht früh genug gewählt werden. Das Zeitfenster für Lösungen wird täglich kleiner. Wer früh handelt, hat mehr Optionen, schützt die Substanz des Unternehmens und minimiert Risiken.

Wir begleiten beide Seiten mit Erfahrung aus komplexen Situationen in der Neuausrichtung im Rahmen einer Restrukturierung.

Unsere Leistungen
in der Restrukturierung.

Quick-Check &
13-Wochen-Liquiditätsplanung

Der Quick-Check liefert schnell ein belastbares Bild der wirtschaftlichen Lage und bildet den strukturierten ersten Schritt, bevor Maßnahmen festgelegt werden. Ergänzend oder parallel dazu erstellen wir eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung, die konkret sichtbar macht, wann Liquiditätsengpässe entstehen und wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Beide Instrumente sind eigenständige Dienstleistungen und können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

Neuausrichtung von Unternehmen & kommunalen Gesellschaften

Restrukturierung wird notwendig, wenn die Sanierung einzelner Bereiche nicht mehr ausreicht und ein deutlicher Fokus auf die durchgreifende Restrukturierung des Unternehmens erforderlich ist. Veränderung der Geschäftsstrategie, Anpassung von Strukturen, Prozessen und Organisationsformen. Wir entwickeln das Restrukturierungskonzept gemeinsam mit den Organen der Gesellschaft und bleiben im Unternehmen tätig, bis die Umsetzung abgeschlossen ist. Das enge Zusammenspiel aller Beteiligten, vom Mandanten, Gesellschaftern, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten bis hin zu den Finanzierern, ist die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung.

Umsetzungsbegleitung
in der Restrukturierung

Ein Restrukturierungskonzept ist nur so gut wie seine Umsetzung. Beschlossene Maßnahmen scheitern häufig nicht am Konzept, sondern an der operativen Umsetzung. Wir bleiben im Unternehmen, mit erfahrenen Beratern, klaren Meilensteinen und regelmäßigen Fortschrittschecks. Wo die Situation es erfordert, übernehmen wir auch Funktionen wie CRO, CFO oder COO.

Porträt Kevin Ruths, ExperConsult

Kevin Ruths

Geschäftsführer

Wenn Sanierung oder Restrukturierung
nicht mehr reicht.

Manchmal zeigt die Analyse, dass weder die Sanierung, noch eine Restrukturierung ausreichend sind. Sollte sich herausstellen, dass eine drohende bzw. bestehende Zahlungsunfähigkeit besteht oder eine Überschuldung vorliegt, müssen kurzfristig geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um eine Insolvenzantragspflicht nach Möglichkeit abzuwenden. Auch in diesem Fall stehen wir an Ihrer Seite.

Unsere Kooperationspartner
für rechtliche Fragen.

Für insolvenzrechtliche Fragestellungen arbeiten wir mit auf das Insolvenzrecht spezialisierten Anwaltskanzleien sowie Insolvenzverwaltern zusammen.

Für wirtschaftsrechtliche und grenzüberschreitende Fragestellungen kooperieren wir mit einer der größten europäischen Wirtschaftskanzleien, die Mandanten zuverlässig durch die komplexe Rechtslandschaft Europas begleiten.

Über 40 Jahre Erfahrung.
Unsere Referenzen.

In fast vier Jahrzehnten haben wir Kommunen, Regionen und mittelständische Unternehmen begleitet – von Standortentwicklung und Standortmarketing über Wachstum und Finanzierung bis zu Nachfolge und Restrukturierung. Eine Auswahl unserer Projekte und was unsere Kunden über die Zusammenarbeit sagen, finden Sie auf einen Blick.

Warum
wir.

Wir beraten Unternehmen und kommunale Kapitalgesellschaften aus einer Hand, mit einem interdisziplinären Team aus Betriebswirten, Juristen, Finanzexperten und erfahrenen Restrukturierungsberatern. Unser Netzwerk zu Banken, Förderbanken, Insolvenzverwaltern und Sanierungsinvestoren ermöglicht es, schnell die richtigen Partner einzubinden. Vertraulichkeit und eine klare Kommunikation sind für uns keine Versprechen, sondern Grundprinzip.

Restrukturierung erfordert Geschwindigkeit, Klarheit und einen Partner, der bleibt.

Häufige Fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was versteht man unter Restrukturierung und wann ist sie notwendig?

Restrukturierung wird notwendig, wenn gezielte Sanierungsmaßnahmen nicht mehr ausreichen und eine tiefgreifende Veränderung von Strategie, Struktur oder Geschäftsmodell erforderlich ist. Der Auslöser ist häufig eine Liquiditätskrise, ein verändertes Marktumfeld oder strukturelle Defizite, die sich über längere Zeit aufgebaut haben. Je früher gehandelt wird, desto mehr Optionen bleiben offen.

02
Welche Restrukturierungsoptionen gibt es für Unternehmen und kommunale Gesellschaften in der Krise?

Außergerichtliche Sanierung bzw. Restrukturierung mit operativer Umsetzungsbegleitung, Distressed M&A. Welche Option sinnvoll ist, hängt von der wirtschaftlichen Lage, dem verfügbaren Zeitfenster und den Zielen der Beteiligten ab. Wir analysieren die Situation und geben eine klare Empfehlung.

03
Wann ist eine außergerichtliche Sanierung möglich und wann nicht mehr?

Solange Zahlungsunfähigkeit noch nicht eingetreten ist und ausreichend Zeit bleibt, ein belastbares Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Sobald Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eingetreten sind, besteht eine gesetzliche Insolvenzantragspflicht. Frühzeitiges Handeln ist deshalb entscheidend.

04
Was ist Distressed M&A und wann kommt es in Frage?

Distressed M&A bezeichnet Unternehmenstransaktionen unter wirtschaftlichem Druck. Vollverkauf, Teilverkauf, Beteiligung eines Investors oder Carve-out einzelner Unternehmensteile.

05
Was ist ein Quick-Check und wie schnell liefert er erste Ergebnisse?

Der Quick-Check ist eine vollwertige Beratungsdienstleistung, die schnell ein belastbares Bild der wirtschaftlichen Lage liefert, als Grundlage für alle weiteren Entscheidungen. Wir starten schnell, weil in den meisten Situationen Zeit der entscheidende Faktor ist.

06
Was ist eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung und wofür wird sie in der Restrukturierung gebraucht?

Die 13-Wochen-Liquiditätsplanung stellt alle erwarteten Ein- und Auszahlungen dar und macht konkret sichtbar, wann Liquiditätsengpässe entstehen. Sie ist ein zentrales operatives Steuerungsinstrument in Sanierungs- sowie Restrukturierungssituationen und wird von Hausbanken und Insolvenzberatern als belastbare Grundlage anerkannt.

07
Welche Rolle spielt Krisenkommunikation im Restrukturierungsprozess?

Eine entscheidende. Widersprüchliche oder fehlende Kommunikation gegenüber Banken, Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern gefährdet den Sanierungserfolg oft mehr als die wirtschaftliche Lage selbst. Eine strukturierte Kommunikationsstrategie ist deshalb kein nachgelagertes Thema, sondern von Anfang an Teil des Prozesses.

08
Ab wann sollte ein Restrukturierungsberater hinzugezogen werden?

So früh wie möglich, sobald erste Warnsignale sichtbar werden. Jeder Monat ohne strukturierten Prozess kostet Optionen. Wer wartet, bis der Druck von außen kommt, handelt unter schlechteren Bedingungen.

09
Wie begleiten wir die Umsetzung nach dem Restrukturierungskonzept?

Mit erfahrenen Beratern, klaren Meilensteinen und regelmäßigen Fortschrittschecks. Wo die Situation es erfordert, übernehmen wir Funktionen wie CRO, CFO oder COO. Wir bleiben im Unternehmen, bis die Stabilisierung nachhaltig ist.

10
Was ist der Unterschied zwischen Sanierung oder Restrukturierung und Insolvenz?

Sanierung/Restrukturierung sind ein außergerichtlicher Prozess zur Stabilisierung des Unternehmens ohne formelles Insolvenzverfahren. Eine Insolvenz ist ein gerichtliches Verfahren, das eingeleitet wird, wenn Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung eingetreten sind. Häufig ist die Sanierung/Restrukturierung der Versuch, eine Insolvenz zu vermeiden, sie kann aber auch den Boden für eine geordnete Insolvenz vorbereiten.

11
Welche Haftungsrisiken drohen Geschäftsführern in der Unternehmenskrise?

Bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit sowie bei der Überschuldung besteht eine gesetzliche Insolvenzantragspflicht. Wer zu lange wartet, riskiert persönliche Haftung wegen Insolvenzverschleppung. Frühzeitiges Handeln und eine belastbare Dokumentation der wirtschaftlichen Lage sind daher sehr bedeutend.

12
Kann eine Insolvenz auch eine Chance für einen Neustart sein?

Ja. Insbesondere die Insolvenz in Eigenverwaltung ermöglicht es, das Unternehmen unter Kontrolle der Geschäftsführung zu restrukturieren, Altlasten zu bereinigen und neu aufgestellt aus dem Verfahren hervorzugehen. Entscheidend ist, dass der Prozess professionell vorbereitet und begleitet wird.