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Organisationsentwicklung —
von der Wirtschaftsförderung zur Wertschöpfungsförderung.

Wirtschaftsförderung scheitert selten an fehlendem Willen. Sie scheitert an Strukturen, die nicht zusammenarbeiten. Wir analysieren systematisch, wo Strukturen bremsen und entwickeln Organisationsmodelle im Sinne einer One-Stop-Agency, mit denen vorhandene Ressourcen besser eingesetzt und der Service für Unternehmen spürbar verbessert werden können.

Unser Analyseprozess —
systematisch und schrittweise.

Bestandsaufnahme und Strukturanalyse

Welche Organisationseinheiten sind mit Wirtschaftsförderungsaufgaben befasst? Wo gibt es Überschneidungen, Doppelstrukturen und ungeklärte Zuständigkeiten? Wir erfassen die Ausgangslage systematisch – auf Basis einer Dokumentenanalyse und belastbarer Daten, nicht auf Basis von Meinungen. Das schafft eine belastbare Grundlage, die vor Gremien standhält.

Schnittstellenanalyse und Prozessbewertung

Wie arbeiten die beteiligten Organisationseinheiten zusammen? Wo entstehen Reibungsverluste, Medienbrüche und unnötige Abstimmungsaufwände? Wir identifizieren die konkreten Schwachstellen und bewerten ihren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Standorts. Digitalisierungs- und KI-Potenziale, fehlende Schnittstellen und ineffiziente Prozesse werden systematisch erfasst.

Entwicklung von Organisationsmodellen

Auf Basis der Analyse entwickeln wir konkrete Organisationsmodelle mit klaren Zuständigkeiten, effizienten Prozessen, Digitalisierungs- und KI-Potenzialen und sinnvollen Kooperationsformen, angepasst an die Größe und die spezifischen Rahmenbedingungen der Kommune, des Landkreises oder der Region. Kein Standardmodell, sondern ein Modell, das zur konkreten Situation passt und politisch umsetzbar ist. Wir setzen dabei auf einen intensiven Beteiligungsprozess zur Akzeptanz der Veränderungen.

Abstimmung mit politischen Gremien und Umsetzungsbegleitung

Organisationsveränderungen benötigen politische Akzeptanz. Wir bereiten die Ergebnisse für Ratsgremien auf, moderieren den politischen Abstimmungsprozess und begleiten die operative Umsetzung bis zur nachhaltigen Neuaufstellung.

Wenn Strukturen effektiver
Wirtschaftsförderung im Weg stehen.

Verschiedene Wirtschaftsförderungen, Bauämter, Gewerbeämter, Tourismus- und Marketingorganisationen sowie Einheiten der Stadt-, Kreis- oder Regionalentwicklung arbeiten häufig nebeneinander, aber selten abgestimmt zusammen. Unternehmen erleben das Angebot oft als fragmentiert, mit unklaren Zuständigkeiten und langen Entscheidungswegen. Anfragen versanden, Genehmigungsverfahren dauern zu lange und Investoren springen ab. Aus Fördermitteln entstandene Strukturen haben keine klar definierte Rolle.

Das Problem ist selten der einzelne Mitarbeiter. Es sind historisch oder aus Fördermitteln gewachsene Strukturen, die nie systematisch hinterfragt wurden, obwohl sie längst nicht mehr zur aktuellen Aufgabenverteilung passen. Doppelstrukturen verursachen Kosten, Reibungsverluste und interne Abstimmungsaufwände, die zu viel kosten.

Wir analysieren systematisch, wo Strukturen bremsen. Wir entwickeln konkrete Organisationsmodelle, die Synergien nutzen und den Service für Unternehmen spürbar verbessern.

Porträt Markus Wessel, ExperConsult

Markus Wessel

Geschäftsführer

Was Organisationsentwicklung in der
kommunalen Verwaltung bedeutet.

Ziel ist nicht primär Personalabbau, sondern vorhandene Ressourcen besser einzusetzen. Unter dem Leitgedanken „Von der Wirtschaftsförderung zur Wertschöpfungsförderung“ analysieren wir alle wirtschaftsrelevanten Verwaltungsbereiche ganzheitlich (Schnittstellen, Doppelstrukturen, Prozesse und Organisationsformen) und entwickeln daraus ein tragfähiges Zukunftsmodell.

Wertschöpfungsförderung bedeutet: nicht mehr Geld ausgeben, sondern das vorhandene Geld so einsetzen, dass es tatsächlich Wirkung erzeugt. Für Unternehmen, für den Standort und für die politischen Gremien, die Rechenschaft einfordern.

Über 40 Jahre Erfahrung.
Unsere Referenzen.

In fast vier Jahrzehnten haben wir Kommunen, Regionen und mittelständische Unternehmen begleitet – von Standortentwicklung und Standortmarketing über Wachstum und Finanzierung bis zu Nachfolge und Restrukturierung. Eine Auswahl unserer Projekte und was unsere Kunden über die Zusammenarbeit sagen, finden Sie auf einen Blick.

Warum
wir.

„Von der Wirtschaftsförderung zur Wertschöpfungsförderung“ ist kein Slogan, sondern ein eigens entwickelter Analyseansatz, den wir in fast 40 Jahren Beratung von Kommunen und Wirtschaftsförderungen aufgebaut haben. Wir wissen, wie Verwaltungsstrukturen in der Praxis funktionieren und wo sie scheitern.

Unsere Analyse ist faktenbasiert, nicht meinungsbasiert. Das bedeutet: Ergebnisse, die vor Gremien standhalten und Empfehlungen, die tatsächlich umgesetzt werden können.

Was Kommunen häufig fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was versteht man unter Organisationsentwicklung in der kommunalen Wirtschaftsförderung?

Die Strukturen, Prozesse und Zuständigkeiten aller wirtschaftsrelevanten Verwaltungsbereiche werden systematisch analysiert und so weiterentwickelt, dass sie effizienter zusammenarbeiten. Ziel ist nicht Personalabbau, sondern die bessere Nutzung vorhandener Ressourcen.

02
Was ist der Unterschied zwischen Wirtschaftsförderung und Wertschöpfungsförderung?

Wirtschaftsförderung im klassischen Sinne verwaltet Flächen, beantwortet Anfragen und organisiert Veranstaltungen. Wertschöpfungsförderung denkt vom Ergebnis her: Welchen messbaren Beitrag leistet die Wirtschaftsförderung zur Wertschöpfung am Standort — für Unternehmen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen? Das erfordert eine andere Struktur, andere Prozesse und andere Steuerungsinstrumente.

03
Wie läuft ein Organisationsentwicklungsprozess bei uns ab?

Bestandsaufnahme und Strukturanalyse, Schnittstellenanalyse und Prozessbewertung, Entwicklung konkreter Organisationsmodelle, Abstimmung mit politischen Gremien und operative Umsetzungsbegleitung — faktenbasiert, nicht meinungsbasiert.

04
Welche Verwaltungsbereiche werden in der Organisationsentwicklung betrachtet?

Alle wirtschaftsrelevanten Bereiche: Wirtschaftsförderung, Bau- und Gewerbeamt, Tourismus- und Standortmarketing sowie Klimaschutz und weitere verbundene Organisationseinheiten. Wir betrachten das gesamte System, nicht einzelne Abteilungen in Isolation.

05
Wie identifiziert man Doppelstrukturen in der kommunalen Verwaltung?

Durch systematische Bestandsaufnahme aller Organisationseinheiten, die mit Wirtschaftsförderungsaufgaben befasst sind, kombiniert mit einer Analyse der tatsächlichen Aufgabenverteilung, Zuständigkeiten und Schnittstellen. Doppelstrukturen werden sichtbar, wenn man die Aufgaben nebeneinanderlegt — nicht die Organigramme.

06
Was sind typische Schnittstellenprobleme zwischen Wirtschaftsförderung und anderen Einheiten?

Unklare Zuständigkeiten bei Ansiedlungen, fehlende Abstimmung zwischen Bauamt und Wirtschaftsförderung bei Bauvorhaben, parallele Außenkommunikation ohne gemeinsame Linie und Medienbrüche bei der Übergabe von Anfragen. Das Ergebnis: Unternehmen warten, Prozesse dauern länger als nötig.

07
Wie macht man eine Verwaltung unternehmerfreundlicher?

Durch klare Zuständigkeiten, kurze Entscheidungswege und eine koordinierte Anlaufstelle für Unternehmen — das Prinzip der One-Stop-Agency. Wir entwickeln Organisationsmodelle, die genau das ermöglichen, ohne bestehende Strukturen unnötig zu zerschlagen und berücksichtigen dabei konsequent Digitalisierung und KI.

08
Wie werden politische Gremien in den Prozess eingebunden?

Von Anfang an. Organisationsveränderungen ohne politische Akzeptanz scheitern in der Umsetzung. Wir bereiten Ergebnisse für Ratsgremien auf, kommunizieren transparent und moderieren den Abstimmungsprozess so, dass Entscheidungen getroffen werden können.

09
Wie lange dauert ein Organisationsentwicklungsprozess?

Das hängt von Umfang, Komplexität und politischen Abstimmungsprozessen ab. Eine vollständige Analyse mit Organisationsmodell und Gremienabstimmung dauert in der Regel sechs Monate. Die Umsetzungsbegleitung kann darüber hinausgehen.

10
Wie gehen wir mit Widerständen der Mitarbeiter um?

Widerstände entstehen fast immer dort, wo Veränderungen nicht erklärt werden. Wir setzen auf frühzeitige Einbindung der relevanten Führungskräfte und transparente Kommunikation über Ziele und Auswirkungen. Ziel ist nicht, Widerstände wegzuwischen, sondern tragfähige Lösungen zu entwickeln, die von den Beteiligten mitgetragen werden.

11
Welche Organisationsformen gibt es für die kommunale Wirtschaftsförderung?

Von der klassischen Amtsstruktur über eigenständige Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis zur interkommunalen Zusammenarbeit in Zweckverbänden oder gemeinsamen Gesellschaften. Welche Form sinnvoll ist, hängt von Größe, Aufgabenportfolio und politischen Rahmenbedingungen ab. Wir entwickeln die passende Lösung, kein Standardmodell.

12
Wie lässt sich der Erfolg einer Organisationsentwicklung messen?

Über konkrete Kennzahlen: Reduzierung von Bearbeitungszeiten, Abbau von Doppelstrukturen, Einsparungen durch effizientere Prozesse und langfristig messbare Verbesserungen bei Ansiedlungen und Standortbewertungen. Wir definieren die Zielgrößen und überprüfen sie regelmäßig.

13
Was ist der Zusammenhang zwischen Organisationsentwicklung und Standortentwicklung?

Eine direkte Abhängigkeit. Standortentwicklung funktioniert nur, wenn die Strukturen dahinter funktionieren. Fragmentierte Verwaltungsstrukturen bremsen Ansiedlungsprozesse, verlängern Genehmigungsverfahren und schwächen das Standortprofil nach außen. Organisationsentwicklung ist deshalb ein strategisches Instrument der Standortentwicklung.