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Kommunale Wirtschaftsförderung strategisch neu ausrichten und Wirkung nachweisen.

Steigende Anforderungen, knappe Ressourcen, politischer Rechtfertigungsdruck und neue Themen wie Digitalisierung und KI stellen kommunale Wirtschaftsförderungen vor Herausforderungen, für die klassische Ansätze nicht mehr ausreichen. Wir begleiten Kommunen und Wirtschaftsförderungseinrichtungen dabei, eine zukunftsfähige, ressourceneffiziente und politisch legitimierbare Wirtschaftsförderung aufzubauen, die als Querschnittsaufgabe gedacht wird, nicht als Einzelorganisation.

Unsere Leistungen
in der
Wirtschaftsförderungsberatung.

Zukunftskonzept Wirtschaftsförderung — strategische Neuausrichtung

Wir entwickeln ein fundiertes Zukunftskonzept, das das Aufgabenportfolio der Wirtschaftsförderung auf die Anforderungen des Standorts ausrichtet, abgeleitet aus der Standortstrategie, abgestimmt mit allen relevanten Stellen und politisch kommunizierbar. Kein Konzept von der Stange, sondern eine maßgeschneiderte Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung.

Zu Standortstrategien →

Zukunftsworkshop — Strategie gemeinsam entwickeln

Wir moderieren Strategie- und Zukunftsworkshops, in denen alle relevanten Akteure eingebunden werden: Verwaltung, Politik, Wirtschaft und externe Experten. Das Ergebnis ist keine Strategie, die am grünen Tisch entworfen wurde, sondern eine, die getragen wird, von denen, die sie umsetzen müssen.

Wirkungsberechnung — Erfolge messbar machen

Wir berechnen die direkten, indirekten und induzierten Wirkungen kommunaler Wirtschaftsförderungsaktivitäten und machen sie politisch kommunizierbar. Gewerbeflächenentwicklung, Unternehmensansiedlung, Effizienz der Wirtschaftsförderungseinrichtung – Wirkung pro investiertem Euro. Das liefert die Argumentationsgrundlage, die Gremien und Gesellschafter brauchen.

Zu Markt- & Wirkungsanalysen →

Organisationsberatung — die richtige Rechts- und Organisationsform finden

Regiebetrieb, Eigenbetrieb, GmbH, Verein oder interkommunale Zusammenarbeit – welche Organisationsform passt zu den Aufgaben und Ressourcen der Wirtschaftsförderung? Wir analysieren die Ausgangslage und entwickeln konkrete Empfehlungen, die sowohl rechtlich als auch politisch tragfähig sind.

Zur Organisationsentwicklung →

Expertengespräche und Unternehmensbefragungen

Wir führen vertrauliche Expertengespräche mit lokalen Unternehmern, Kammern und Verbänden und ergänzen sie durch strukturierte Unternehmensbefragungen. Das liefert ein ehrliches Bild davon, wie die Wirtschaftsförderung von ihrer wichtigsten Zielgruppe wahrgenommen wird und wo der größte Handlungsbedarf besteht.

Coaching von Wirtschaftsförderern

Eine gute Strategie braucht Menschen, die sie umsetzen können. Wir coachen Wirtschaftsförderer on the job, vom Onboarding neuer Mitarbeiter bis zum Coaching erfahrener Führungskräfte, die sich und ihre Arbeit weiterentwickeln wollen. Wir definieren gemeinsam Ziele und Meilensteine, geben fachlichen Input aus unserer langjährigen Beratungspraxis und begleiten den Entwicklungsprozess konsequent. Das Ergebnis: Wirtschaftsförderer, die handlungsfähiger werden, nicht durch theoretische Schulungen, sondern durch praxisnahes Coaching direkt im Job.

Prozessberatung

Viele Wirtschaftsförderungen wissen, was sie machen wollen, aber nicht, wie ihre internen Abläufe es ermöglichen oder behindern. Unklare Zuständigkeiten, fehlende Standards und ineffiziente Abstimmungswege kosten Zeit und schwächen die Wirkung nach außen. Wir analysieren die bestehenden Prozesse, identifizieren Engpässe sowie Doppelarbeiten und entwickeln klare, praxistaugliche Abläufe: für eine Wirtschaftsförderung, die intern reibungsloser funktioniert und nach außen mehr Wirkung entfaltet.

Personalauswahl

Eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung steht und fällt mit dem richtigen Personal. Wir begleiten Kommunen und Wirtschaftsförderungen bei der Suche und Auswahl qualifizierter Mitarbeiter für alle Hierarchieebenen, von der Stellenanzeige bis zum strukturierten Auswahlgespräch. Besonders bei der Besetzung von Geschäftsführungspositionen bringen wir ein bundesweites Netzwerk in der kommunalen Wirtschaftsförderungsszene mit. Kein Headhunting, sondern Personalauswahl mit tiefem Branchenverständnis, ergänzt durch strukturierte Einarbeitungsprogramme.

Zur Personalauswahl →

Porträt Markus Wessel, ExperConsult

Markus Wessel

Geschäftsführer

Typische Situationen, mit denen
Kommunen auf uns zukommen.

Kein klares Aufgabenportfolio und fehlende strategische Grundlage

Die Wirtschaftsförderung arbeitet operativ, aber ohne klares Aufgabenportfolio, definierte Ziele und eine Priorisierung, die sich aus einer Standortstrategie ableitet. Es fehlt die strategische Grundlage, die zeigt, welche Aufgaben mit dem vorhandenen Budget und Personal realistisch leistbar sind – und welche nicht.

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Politischer Druck — Gremien fordern Wirkungsnachweise

Räte und Gremien fordern Rechenschaft über den Einsatz kommunaler Mittel. Ohne belastbare Wirkungsnachweise fehlt die Legitimation für Folgebudgets. Wirtschaftsförderung wird als Kostenstelle wahrgenommen, nicht als strategischer Werttreiber für den Standort.

Veraltete Organisationsstruktur passt nicht mehr zu aktuellen Anforderungen

Die bestehende Rechts- und Organisationsform der Wirtschaftsförderung wurde irgendwann einmal gewählt und seitdem nicht mehr hinterfragt. Unklare Schnittstellen innerhalb der Verwaltung, fragmentierte Aufgabenverteilung sowie unkoordiniert arbeitende Landkreis- und Stadtwirtschaftsförderung verschwenden Ressourcen und schwächen den Standort.

Trends wie Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit werden nicht abgebildet

Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel und Strukturwandel verändern die Anforderungen an Wirtschaftsförderungen grundlegend. Viele Einrichtungen bilden diese Trends nicht ab – weil weder die strategische Grundlage noch die personellen Kompetenzen vorhanden sind.

Warum viele Wirtschaftsförderungen
heute an ihre Grenzen stoßen.

Wirtschaftsförderung funktioniert nicht als Einzelorganisation. Gewerbeämter, Bauämter, Stadt-Wirtschaftsförderung, Landkreis-Wirtschaftsförderung und regionale Vermarktungsorganisationen müssen koordiniert zusammenarbeiten, mit einer gemeinsamen Ausrichtung: Unternehmen optimal zu betreuen. In der Praxis scheitert das in Deutschland häufig. Die Folge: Ressourcen werden verschwendet, Doppelstrukturen entstehen und Unternehmen finden keinen klaren Ansprechpartner.

Wir denken Wirtschaftsförderung als One-Stop-Agency. Nicht Organisationsdenken, sondern Aufgabendenken. Wir spannen alle relevanten Stellen zusammen und richten sie auf eine gemeinsame Strategie aus.

Über 40 Jahre Erfahrung.
Unsere Referenzen.

In fast vier Jahrzehnten haben wir Kommunen, Regionen und mittelständische Unternehmen begleitet – von Standortentwicklung und Standortmarketing über Wachstum und Finanzierung bis zu Nachfolge und Restrukturierung. Eine Auswahl unserer Projekte und was unsere Kunden über die Zusammenarbeit sagen, finden Sie auf einen Blick.

Häufige Fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was ist kommunale Wirtschaftsförderung und welche Aufgaben umfasst sie?

Kommunale Wirtschaftsförderung umfasst alle Aktivitäten einer Gemeinde oder eines Landkreises zur Stärkung der lokalen Wirtschaft: Unternehmensansiedlung und ‑bestandspflege, Gewerbeflächenentwicklung, Standortmarketing, Fachkräftegewinnung, Infrastrukturentwicklung und Vernetzung von Wirtschaft, Verwaltung und Politik. In der Praxis werden diese Aufgaben häufig fragmentiert auf verschiedene Stellen verteilt – ohne koordinierten Ansatz.

02
Wie stellt man eine kommunale Wirtschaftsförderung strategisch neu auf?

Ausgangspunkt ist eine Analyse der Wirtschaftsstruktur des Standorts und des bestehenden Aufgabenportfolios der Wirtschaftsförderung. Darauf folgen die Ableitung einer Wirtschaftsförderungsstrategie aus der Standortstrategie, die Priorisierung des Aufgabenportfolios und die Entwicklung eines Zukunftskonzepts – gemeinsam mit allen relevanten Akteuren und politisch verankert.

03
Welche Rechts- und Organisationsformen gibt es für Wirtschaftsförderungseinrichtungen?

Regiebetrieb innerhalb der Verwaltung, Eigenbetrieb, gemeinnützige GmbH, eingetragener Verein oder interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen eines Zweckverbands. Welche Form passt, hängt von Aufgabenumfang, Ressourcen, gewünschter Flexibilität und politischen Rahmenbedingungen ab.

04
Wie überprüft man das Aufgabenportfolio einer bestehenden Wirtschaftsförderung?

Durch systematische Erfassung aller aktuellen Aufgaben, Analyse der tatsächlichen Wirkung und des Ressourceneinsatzes, Abgleich mit den strategischen Zielen des Standorts und Benchmarking mit vergleichbaren Wirtschaftsförderungen. Das Ergebnis ist ein klares Bild davon, was gestrichen, was gestärkt und was neu aufgenommen werden sollte.

05
Was beinhaltet ein Zukunftskonzept für eine Wirtschaftsförderung?

Ein Zukunftskonzept definiert das strategische Leitbild der Wirtschaftsförderung, das priorisierte Aufgabenportfolio, die Organisationsform, konkrete Maßnahmen mit Zeitschienen und Verantwortlichkeiten sowie Indikatoren zur Wirkungsmessung. Es ist die operative Grundlage für die nächsten drei bis fünf Jahre.

06
Wie läuft ein Strategie- oder Zukunftsworkshop für Wirtschaftsförderungen ab?

Ausgangspunkt ist eine datenbasierte Analyse, die als Grundlage in den Workshop eingebracht wird. Der Workshop selbst bindet alle relevanten Akteure ein: Verwaltung, Politik, Wirtschaft und externe Experten – er erarbeitet gemeinsam Handlungsfelder und Prioritäten. Das Ergebnis ist keine Wunschliste, sondern eine konsensfähige Grundlage für das Zukunftskonzept.

07
Wie kann man die Wirkung kommunaler Wirtschaftsförderung messen und nachweisen?

Über eine strukturierte Wirkungsberechnung, die direkte, indirekte und induzierte Effekte der Wirtschaftsförderungsaktivitäten quantifiziert. In messbaren Kennzahlen wie Arbeitsplätzen, Steueraufkommen und Kaufkraft. Wir liefern eine Argumentationsgrundlage, die vor Gremien und in der Öffentlichkeit standhält.

08
Welche volkswirtschaftlichen Effekte hat die Ansiedlung eines Unternehmens für eine Kommune?

Direkte Effekte entstehen durch die geschaffenen Arbeitsplätze und das Investitionsvolumen des angesiedelten Unternehmens. Indirekte Effekte entstehen in der Lieferkette. Induzierte Effekte entstehen durch die Kaufkraft der Beschäftigten. Erst die Summe aller drei Ebenen ergibt das vollständige Bild des wirtschaftlichen Nutzens.

09
Wie berechnet man den Nutzen einer Gewerbeflächenentwicklung für eine Gemeinde?

Über ein volkswirtschaftliches Wirkungsmodell, das Beschäftigungseffekte, Steueraufkommen, Kaufkraftwirkungen und Infrastrukturkosten modelliert. Das Ergebnis ist eine fundierte Entscheidungsgrundlage, als Grundlage für die politische Legitimation der Investition.

10
Welche Qualifikationen brauchen Mitarbeiter einer modernen Wirtschaftsförderung?

Verständnis für kommunale Entscheidungsprozesse, wirtschaftliche und raumplanerische Grundkenntnisse, Kommunikations- und Netzwerkkompetenz sowie zunehmend digitale Kompetenzen. Je nach Aufgabenschwerpunkt kommen Spezialkenntnisse in Bereichen wie Standortmarketing, Gewerbeflächenentwicklung oder Fachkräftegewinnung hinzu.

11
Wie bindet man politische Gremien in die Strategie der Wirtschaftsförderung ein?

Durch frühzeitige Einbindung in den Strategieprozess, transparente Kommunikation der Analyseergebnisse und klare Darstellung der Handlungsoptionen. Wir bereiten Ergebnisse für Ratsgremien auf und begleiten die politische Abstimmung, damit Strategien nicht am politischen Widerstand scheitern.

12
Welche Trends müssen Wirtschaftsförderungen heute berücksichtigen?

Digitalisierung und KI verändern Unternehmensanforderungen und ermöglichen neue Analysemethoden. Fachkräftemangel macht die Fachkräftegewinnung zur zentralen Aufgabe. Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden zu Standortfaktoren. Und der Strukturwandel in vielen Branchen erfordert eine proaktive Bestandspflege.

13
Wie unterscheidet sich eine kommunale Wirtschaftsförderung von einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft GmbH?

Eine kommunale Wirtschaftsförderung als Regiebetrieb ist direkt in die Verwaltungsstruktur eingebettet. Mit entsprechenden Abstimmungswegen und Einschränkungen. Eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft GmbH ist rechtlich eigenständig, handlungsfähiger und kann flexibler agieren – erfordert aber eine klare Governance-Struktur.

14
Was versteht ExperConsult unter einer One-Stop-Agency in der Wirtschaftsförderung?

Eine One-Stop-Agency denkt Wirtschaftsförderung nicht als Einzelorganisation, sondern als koordiniertes Zusammenspiel aller relevanten Stellen: Gewerbeamt, Bauamt, Stadt-Wirtschaftsförderung, Landkreis-Wirtschaftsförderung und regionale Vermarktungsorganisationen. Unternehmen haben einen klaren Ansprechpartner, Ressourcen werden nicht verschwendet und der Standort tritt nach außen mit einer gemeinsamen Stimme auf.

15
Wie bringt man Gewerbeamt, Bauamt und Wirtschaftsförderung auf eine gemeinsame Strategie?

Durch eine moderierte Prozessstruktur, die alle Beteiligten einbindet, Schnittstellenprobleme transparent macht und gemeinsame Ziele definiert. Wir haben die Erfahrung, diese Prozesse zu steuern, auch wenn die Interessenlagen komplex und die organisatorischen Strukturen gewachsen sind.