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Sanierung —
strukturiert aus der Krise, bevor es zu
spät ist.

Sanierungsbedarf zu erkennen, ist der erste Schritt. Ihn konsequent anzugehen, der entscheidende. Wir analysieren die Situation faktenbasiert, entwickeln ein belastbares Sanierungskonzept und bleiben im Unternehmen, bis die Stabilisierung nachhaltig ist – für mittelständische Unternehmen und kommunale Kapitalgesellschaften gleichermaßen.

Unsere Leistungen
in der Sanierung.

Faktenbasierte Analyse

Wo steht das Unternehmen wirklich? Wir analysieren Finanzlage, Kostenstrukturen, Geschäftsbereiche und Ursachen der Schieflage. Verlustbringende Bereiche werden identifiziert, Ursachen benannt und Handlungsoptionen klar bewertet. Erst wenn das Bild vollständig ist, folgen Maßnahmen.

Zum Quick-Check →

Entwicklung des Sanierungskonzepts

Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein belastbares Sanierungskonzept mit konkreten Maßnahmen, realistischen Zeitplänen und klaren Verantwortlichkeiten. Kein Konzept, das in der Schublade landet – sondern eines, das umgesetzt werden kann. Wo Banken oder Gesellschafter ein Sanierungsgutachten bzw. eine Fortführungsprognose nach IDW S6 fordern, begleiten wir deren Erstellung.

Umsetzungsbegleitung

Ein Konzept allein reicht nicht. Wir bleiben im Unternehmen und begleiten die Umsetzung operativ – als Sparringspartner der Geschäftsführung und als Schnittstelle zu Banken, Gesellschaftern und Mitarbeitern. Wo es die Situation erfordert, können wir auch Funktionen wie CRO, CFO oder COO übernehmen und die Steuerung in der kritischen Phase direkt verantworten.

Zur Umsetzungsbegleitung →

Porträt Kevin Ruths, ExperConsult

Kevin Ruths

Geschäftsführer

Wann Sanierung der
richtige Schritt ist.

Sanierung bedeutet nicht zwingend, dass ein Unternehmen bereits in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Sie ist der richtige Schritt immer dann, wenn einzelne Bereiche nicht mehr wirtschaftlich arbeiten, die Liquidität nicht mehr ausreichend erwirtschaftet werden kann, bei bestehender Zahlungsunfähigkeit oder wenn eine Überschuldung gegeben ist oder Banken und Gesellschafter mehr Transparenz fordern. Wer früh handelt, hat mehr Optionen – und mehr Zeit, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, statt unter Druck zu reagieren.

Wir begleiten von der ersten Bestandsaufnahme über den Quick-Check und eine mögliche 13-Wochen-Liquiditätsplanung bis zum Abschluss aller festgelegten Maßnahmen und Meilensteine des Sanierungskonzepts.

Unsere Kooperationspartner
für rechtliche Fragen.

Für insolvenzrechtliche Fragestellungen arbeiten wir mit auf das Insolvenzrecht spezialisierten Anwaltskanzleien sowie Insolvenzverwaltern zusammen.

Für wirtschaftsrechtliche und grenzüberschreitende Fragestellungen kooperieren wir mit einer der größten europäischen Wirtschaftskanzleien, die Mandanten zuverlässig durch die komplexe Rechtslandschaft Europas begleiten.

Über 40 Jahre Erfahrung.
Unsere Referenzen.

In fast vier Jahrzehnten haben wir Kommunen, Regionen und mittelständische Unternehmen begleitet – von Standortentwicklung und Standortmarketing über Wachstum und Finanzierung bis zu Nachfolge und Restrukturierung. Eine Auswahl unserer Projekte und was unsere Kunden über die Zusammenarbeit sagen, finden Sie auf einen Blick.

Wenn Sanierung allein
nicht mehr reicht.

Manchmal zeigt die Analyse, dass einzelne Maßnahmen nicht ausreichen und eine tiefgreifendere strukturelle Veränderung notwendig ist. In diesen Fällen leitet die Sanierung direkt in die Restrukturierung über – fließend, ohne Informationsverlust und ohne Neustart.

Zur Restrukturierung →

Sollte sich im Rahmen des Quick-Checks oder auch aus der Analyse im Rahmen der Sanierung herausstellen, dass eine drohende oder bestehende Zahlungsunfähigkeit besteht, müssen kurzfristig geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um eine Insolvenzantragspflicht nach Möglichkeit abzuwenden.

Zum Quick-Check →

Für insolvenzrechtliche Fragestellungen arbeiten wir mit mehreren auf das Insolvenzrecht spezialisierten Kanzleien zusammen. Für wirtschaftsrechtliche und grenzüberschreitende Fragestellungen kooperieren wir mit einer der führenden europäischen Wirtschaftskanzleien mit internationaler Vernetzung – damit unsere Mandanten auch in komplexen Rechtslagen zuverlässig begleitet werden.

Zur Insolvenz →

Warum
wir.

Faktenbasierte Analyse statt vorgefertigter Lösungen. Wir sind umsetzungsorientiert und bleiben bis zur nachhaltigen Stabilisierung des Unternehmens.

Sanierungsbedarf erkennen ist der erste Schritt. Jetzt den zweiten gehen.

Häufige Fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was ist der Unterschied zwischen Sanierung und Restrukturierung?

Sanierung zielt darauf ab, ein Unternehmen durch gezielte operative und finanzielle Maßnahmen zu stabilisieren – ohne die grundlegende Struktur zu verändern. Restrukturierung geht tiefer: Sie verändert Strukturen, Geschäftsmodelle oder Organisationsformen grundlegend. Wir begleiten beide Wege und leiten bei Bedarf fließend von der Sanierung in die Restrukturierung über.

02
Wann sollte ich als Inhaber oder Geschäftsführer eine Sanierung einleiten?

So früh wie möglich – sobald einzelne Bereiche Verluste schreiben, die Liquidität knapper wird oder Banken und Gesellschafter mehr Transparenz fordern. Wer früh handelt, hat mehr Optionen und vermeidet persönliche Haftungsrisiken.

03
Wie läuft eine Sanierung bei uns ab?

Faktenbasierte Analyse der Finanzlage und Krisenursachen, Quick-Check sowie bei Bedarf 13-Wochen-Liquiditätsplanung, Entwicklung des Sanierungskonzepts mit konkreten Maßnahmen und Meilensteinen, operative Umsetzungsbegleitung bis zur nachhaltigen Stabilisierung.

04
Was ist ein Sanierungsgutachten nach IDW S6 und wann ist es notwendig?

Ein Sanierungsgutachten bzw. eine Fortführungsprognose nach IDW S6 ist ein formalisiertes Gutachten, das die Sanierungsfähigkeit und die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit, der Rendite sowie der operativen Tragfähigkeit belegt. Banken bzw. Finanzierungspartner fordern es, wenn sie eine unabhängige und normierte Grundlage für ihre Entscheidungen benötigen. Wir begleiten die Erstellung.

05
Kann ein Unternehmen saniert werden ohne Insolvenz?

Ja – und genau das ist das Ziel. Frühzeitiges Handeln und ein belastbares Sanierungskonzept schaffen in vielen Fällen die Grundlage, Zahlungsunfähigkeit zu vermeiden und das Unternehmen aus eigener Kraft zu stabilisieren.

06
Wie werden Banken und gegebenenfalls auch Gesellschafter in den Sanierungsprozess eingebunden?

Wir übernehmen die Kommunikation mit Banken und Gesellschaftern als Schnittstelle zur Geschäftsführung – strukturiert, transparent und mit dem Ziel, alle relevanten Parteien hinter dem Sanierungskonzept zu versammeln. Das schafft Vertrauen und vermeidet Blockaden.

07
Wie lange dauert eine Sanierung?

Das hängt von der Ausgangslage, der Komplexität der Krisenursachen und der Reaktionsgeschwindigkeit der Beteiligten ab. Wir arbeiten konsequent auf messbare Meilensteine hin und kommunizieren den Zeitplan transparent.

08
Was passiert mit den Mitarbeitern während einer Sanierung?

Mitarbeiter spüren Schieflagen früh – fehlende Kommunikation verstärkt die Unsicherheit. Wir entwickeln eine klare interne Kommunikationsstrategie und sorgen dafür, dass der Sanierungsprozess nicht durch Schlüsselpersonalverluste gefährdet wird.

09
Welche Kosten entstehen bei einer Sanierungsberatung?

Sprechen Sie uns direkt an. Wir erläutern die anfallenden Kosten transparent im ersten Gespräch – ohne versteckte Kosten.

10
Wie gehen wir mit Interessenkonflikten zwischen Inhabern und Gesellschaftern um?

Wir agieren als neutraler Berater ohne Eigeninteresse an einer bestimmten Lösung. Unterschiedliche Interessenlagen werden offen adressiert und in einen gemeinsam getragenen Sanierungsplan überführt.

11
Was ist der erste Schritt, wenn ich Sanierungsbedarf erkenne?

Ein erstes Gespräch mit uns – ohne Verpflichtung. Wir geben Ihnen schnell eine erste Einschätzung der Situation und erläutern, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

12
Wie diskret läuft ein Sanierungsprozess ab?

Diskretion ist für uns keine Option, sondern Voraussetzung. Sanierungsberatung erfordert Vertrauen in alle Richtungen – wir schützen es konsequent.

13
Wie stellen wir sicher, dass das Sanierungskonzept auch wirklich umgesetzt wird?

Durch operative Begleitung mit klaren Meilensteinen, regelmäßigen Fortschrittschecks und wenn erforderlich und/oder gewünscht, auch in der Übernahme von Funktionen wie CRO, CFO oder COO. Wir bleiben im Unternehmen, bis die Stabilisierung nachhaltig ist.

14
Was passiert, wenn die Sanierung nicht erfolgreich ist?

Wir erkennen frühzeitig, wenn einzelne Maßnahmen nicht ausreichen und leiten den Prozess fließend in eine Restrukturierung über oder wenn notwendig, begleiten wir das Unternehmen bei der Anmeldung zur Insolvenz.

15
Wann ist eine Sanierung für kommunale Kapitalgesellschaften sinnvoll?

Sobald einzelne Bereiche Verluste schreiben, Kostenträgerverhandlungen oder regulierte Einnahmestrukturen die Liquidität belasten oder Aufsichtsrat und Trägerkreis mehr Transparenz fordern. Die Logik ist dieselbe wie bei privatwirtschaftlichen Unternehmen – der Kontext ist ein anderer.

16
Welche Besonderheiten gelten bei der Sanierung von Stadtwerken, Krankenhäusern oder Wohnungsbaugesellschaften?

Regulierte Einnahmestrukturen, politische Träger und Aufsichtsgremien machen den Prozess komplexer. Kommunikation und Entscheidungswege müssen anders gestaltet werden als in privatwirtschaftlichen Unternehmen. Wir kennen diese Welt und wissen, worauf es ankommt.

17
Was ist ein CRO und wann übernehmen wir eine Organstellung?

Ein Chief Restructuring Officer übernimmt die operative Steuerung eines Unternehmens in der Krise – mit dem klaren Auftrag, die Sanierung oder Restrukturierung voranzutreiben. Wir übernehmen entsprechende Funktionen wie CRO, CFO oder COO dort, wo die interne Führungssituation es erfordert.

18
Wie funktioniert der Übergang von der Sanierung in die Restrukturierung?

Fließend. Wenn die Analyse zeigt, dass rein operative Maßnahmen wie zum Beispiel Kosteneinsparungen und Prozessveränderungen nicht ausreichen und strukturelle Veränderungen notwendig sind, leiten wir den Prozess direkt über – ohne Informationsverlust und ohne Neustart. Die Grundlage bleibt dieselbe. Während sich die Sanierung auf operative Verbesserungen konzentriert, greift die Restrukturierung deutlich tiefer in die Organisations- und Unternehmensstruktur ein.