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Krisenkommunikation —
vom präventiven Konzept bis zur Neuaufstellung.

Eine Krise entscheidet sich nicht nur durch das, was getan wird, sondern durch das, was kommuniziert wird. Falsche, zu späte oder widersprüchliche Kommunikation kann eine handhabbare Situation zur Eskalation bringen. Wir begleiten Kommunen, kommunale Kapitalgesellschaften und Unternehmen von der Vorbereitung auf den Ernstfall bis zur Neupositionierung nach der Krise.

Typische Situationen,
in denen wir begleiten.

Restrukturierung kommunaler Gesellschaften

Restrukturierungsverfahren erzeugen sofort öffentlichen Druck. Wir entwickeln die Kommunikationsstrategie parallel zum Restrukturierungsprozess, damit keine Botschaft die andere konterkariert.

Insolvenzverfahren — Regelinsolvenz und Eigenverwaltung

Im Insolvenzverfahren gelten besondere rechtliche Rahmenbedingungen für die Kommunikation. Wir kennen diese und sorgen dafür, dass kommuniziert wird, was kommuniziert werden darf und dass die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit ankommen.

Restrukturierung und Insolvenz mittelständischer Unternehmen

Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Banken brauchen unterschiedliche Botschaften zur gleichen Zeit. Wir entwickeln die Kommunikationsstrategie und begleiten deren Umsetzung operativ.

Politische Krisen und Konflikte in Kommunen und Verwaltungen

Widersprüchliche Aussagen aus Politik und Verwaltung können schnell eskalieren. Wir moderieren die interne Abstimmung und sorgen für eine gemeinsame, glaubwürdige Kommunikationslinie.

Reputationskrisen und Medieneskalation

Wenn Medien bereits berichten, bevor intern kommuniziert wurde, zählt jede Stunde. Wir übernehmen die operative Steuerung und helfen, die Deutungshoheit zurückzugewinnen.

Porträt Markus Wessel, ExperConsult

Markus Wessel

Geschäftsführer

Warum Krisenkommunikation für Kommunen
besonders komplex ist.

Kommunen und kommunale Kapitalgesellschaften stehen unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Bürger, Medien, politische Gremien und Träger fordern gleichzeitig Antworten. Der öffentliche Auftrag muss gewahrt bleiben. Geschäftsführung und politische Führung müssen koordiniert kommunizieren, was in der Praxis selten selbstverständlich ist.

Ein Restrukturierungsverfahren oder ein politischer Konflikt werden von Medien und Öffentlichkeit anders bewertet als bei einem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Die Konsequenzen fehlender oder widersprüchlicher Kommunikation sind entsprechend weitreichender: Das Vertrauen, das die Bürger in die Politik setzen, steht auf dem Spiel.

Kommunikation entscheidet —
nicht nur das Handeln.

In einer Krise entstehen Informationsvakuen innerhalb weniger Minuten. Medien, Mitarbeiter, Gläubiger und die Öffentlichkeit stellen gleichzeitig Fragen. Wer keine klare Antwort hat und die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht kennt, verliert die Deutungshoheit und damit Vertrauen, das nur schwer zurückgewonnen wird.

Krisenkommunikation ist kein isoliertes Thema, sondern eng verzahnt mit Sanierung, Restrukturierung und Insolvenzbegleitung. Und sie beginnt nicht erst, wenn die Krise öffentlich ist, sondern idealerweise lange davor.

Über 40 Jahre Erfahrung.
Unsere Referenzen.

In fast vier Jahrzehnten haben wir Kommunen, Regionen und mittelständische Unternehmen begleitet – von Standortentwicklung und Standortmarketing über Wachstum und Finanzierung bis zu Nachfolge und Restrukturierung. Eine Auswahl unserer Projekte und was unsere Kunden über die Zusammenarbeit sagen, finden Sie auf einen Blick.

Unser Ansatz — vom präventiven
Management bis zur Neuaufstellung.

Phase 0 — Präventives Krisenmanagement

Krisen lassen sich nicht immer verhindern – aber man kann vorbereitet sein. Wir helfen dabei, mögliche Krisenszenarien vorauszudenken, Kommunikationsprozesse für den Ernstfall festzulegen und Führungskräfte zu schulen, bevor die Krise eintritt. Welche Szenarien sind für unsere Organisation realistisch? Wer kommuniziert was, gegenüber wem und über welchen Kanal? Wie reagieren wir in den ersten 24 Stunden? Eine gute Vorbereitung entscheidet darüber, ob im Ernstfall Handlungsfähigkeit oder Chaos entsteht.

Phase 1 — Sofortmaßnahmen und Lageeinschätzung

Erste Einschätzung der Kommunikationslage, Identifikation der relevanten Stakeholder, Entwicklung erster Kernbotschaften, Abstimmung der internen Kommunikationslinien. Wir starten schnell, weil die ersten Stunden über den weiteren Verlauf entscheiden.

Phase 2 — Kommunikationsstrategie entwickeln

Wer kommuniziert was, wann, gegenüber wem und über welche Kanäle? Wir entwickeln eine abgestimmte Kommunikationsstrategie für alle relevanten Zielgruppen: Medien, Mitarbeiter, Gläubiger, politische Gremien, Bürger, Kunden und Lieferanten. Keine Einheitsbotschaft, sondern zielgruppengerechte Kommunikation mit einer gemeinsamen Linie.

Phase 3 — Operative Steuerung der Kommunikation

Begleitung und Koordination der laufenden Kommunikation, Vorbereitung von Führungskräften auf Presseanfragen und öffentliche Auftritte, Monitoring aller relevanten Medienkanäle, Reaktion auf neue Entwicklungen. Wir bleiben an Bord, nicht nur beratend, sondern operativ.

Phase 4 — Neupositionierung nach der Krise

Wenn die Krise überstanden ist, beginnt die Arbeit an der Wiederherstellung von Vertrauen und Image. Wir begleiten die kommunikative Neuaufstellung und leiten bei Bedarf in eine strategische Markenstrategie über.

Warum
wir.

Wir übergeben nicht an externe PR-Agenturen, sondern begleiten von Anfang bis Ende. Unser Verständnis der kommunalen Welt aus fast 40 Jahren Beratung ermöglicht es, Krisenkommunikation in der Restrukturierung von Unternehmen und kommunalen Kapitalgesellschaften so zu gestalten, dass sie politisch und öffentlich trägt. Wir beherrschen die Moderation zwischen den Stakeholdern und wissen, wo die größten Fallstricke liegen.

Krisenkommunikation ist bei uns kein isoliertes Angebot, sondern integriert in Sanierung, Restrukturierung und Insolvenzbegleitung. Das macht den Unterschied: keine widersprüchlichen Botschaften zwischen Berater und Kommunikationsberatung, sondern eine abgestimmte Linie aus einer Hand.

Häufige Fragen.

Alle Fragen & Antworten anzeigen+
01
Was ist Krisenkommunikation und warum ist sie so wichtig?

Krisenkommunikation umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass in einer Krisensituation die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit an die richtigen Zielgruppen kommuniziert werden. Sie ist deshalb so entscheidend, weil Vertrauensverluste durch schlechte Kommunikation oft schwerer wiegen als die eigentliche Krise — und kaum rückgängig zu machen sind.

02
Was ist präventives Krisenmanagement und warum lohnt es sich?

Präventives Krisenmanagement bedeutet, mögliche Krisenszenarien vorauszudenken, Kommunikationsprozesse für den Ernstfall festzulegen und Führungskräfte zu schulen, bevor eine Krise eintritt. Der Aufwand ist überschaubar, der Unterschied im Ernstfall enorm: Wer vorbereitet ist, agiert, statt zu reagieren.

03
Wann sollte man externe Krisenkommunikationsberatung hinzuziehen?

So früh wie möglich — idealerweise, bevor die Krise öffentlich wird. Je früher externe Unterstützung eingebunden wird, desto mehr Handlungsspielraum bleibt. Wer wartet, bis die Medien bereits berichten, handelt unter deutlich schlechteren Bedingungen.

04
Was ist der Unterschied zwischen Krisenkommunikation und klassischer Öffentlichkeitsarbeit?

Klassische Öffentlichkeitsarbeit gestaltet die Kommunikation in normalen Zeiten — geplant, proaktiv und auf Imagepflege ausgerichtet. Krisenkommunikation operiert unter Zeitdruck, mit eingeschränkten Informationen und gegenüber Zielgruppen, die verunsichert oder feindlich eingestellt sind. Sie erfordert andere Prozesse, andere Botschaften und eine andere Führungsstruktur.

05
Wie läuft eine Krisenkommunikationsberatung bei uns ab?

Lageeinschätzung und Identifikation der relevanten Stakeholder, Entwicklung einer abgestimmten Kommunikationsstrategie für alle Zielgruppen, operative Steuerung der laufenden Kommunikation, Vorbereitung von Führungskräften auf Medienauftritte — und nach der Krise die Begleitung der kommunikativen Neuaufstellung.

06
Warum ist Krisenkommunikation für kommunale Kapitalgesellschaften besonders komplex?

Weil mehrere Zielgruppen gleichzeitig bedient werden müssen: Bürger, Medien, politische Gremien, Träger und Mitarbeiter mit unterschiedlichen Erwartungen und Informationsbedarfen. Und weil der öffentliche Auftrag gewahrt bleiben muss, während die Organisation unter Druck steht.

07
Wie kommuniziert man eine Sanierung oder Restrukturierung gegenüber der Öffentlichkeit?

Mit einer klaren, konsistenten Botschaft, die Handlungsfähigkeit signalisiert, ohne Details preiszugeben, die rechtlich oder strategisch problematisch sind. Wir entwickeln die Kommunikationsstrategie parallel zum Sanierungsprozess, damit beide Ebenen aufeinander abgestimmt sind.

08
Wie kommuniziert man eine Insolvenz gegenüber Medien, Mitarbeitern und Bürgern?

Im Insolvenzverfahren gelten besondere rechtliche Rahmenbedingungen für die Kommunikation. Wir kennen diese Grenzen, entwickeln zielgruppengerechte Botschaften und sorgen dafür, dass die interne Kommunikation der externen vorausgeht — nicht umgekehrt.

09
Wie bereitet man Führungskräfte auf Presseanfragen und öffentliche Auftritte vor?

Durch gezielte Vorbereitung auf die wahrscheinlichsten Fragen, klare Sprachregelungen und Übungen im Umgang mit kritischen Medienvertretern. Ziel ist nicht, Antworten auswendig zu lernen, sondern Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen zu gewinnen.

10
Wie kommuniziert man intern gegenüber Mitarbeitern in einer Krise?

Frühzeitig, ehrlich und mit klarer Linie. Mitarbeiter, die Krisennachrichten aus der Presse erfahren, verlieren Vertrauen und Loyalität. Wir entwickeln die interne Kommunikationsstrategie parallel zur externen, damit keine Botschaft die andere konterkariert.

11
Wie behält man die Deutungshoheit in einer Krise gegenüber den Medien?

Durch schnelles, aktives Kommunizieren statt reaktivem Abwarten. Wer die Geschichte zuerst erzählt, setzt den Rahmen. Wir helfen dabei, den richtigen Zeitpunkt, die richtigen Kanäle und die richtigen Botschaften zu wählen.

12
Was tun, wenn die Kommunikation bereits eskaliert ist?

Sofortmaßnahmen einleiten: Lageeinschätzung, Abstimmung der internen Kommunikationslinien, Entwicklung einer klaren Botschaft und aktives Zugehen auf die relevanten Zielgruppen. Eskalation kann gestoppt werden — aber nur, wenn schnell und entschlossen gehandelt wird.

13
Wie stellt man nach einer Krise das Vertrauen wieder her?

Durch konsistentes Handeln über einen längeren Zeitraum, verbunden mit einer gezielten Kommunikationsstrategie, die Fortschritte sichtbar macht. Vertrauen wird nicht durch eine Pressemitteilung zurückgewonnen, sondern durch nachweisbare Veränderungen, die kommunikativ begleitet werden.

14
Wie hängen Krisenkommunikation und Markenstrategie zusammen?

Nach einer Krise ist die Marke — ob eines Unternehmens oder einer kommunalen Institution — zunächst beschädigt. Die Neupositionierung erfordert eine strategische Markenstrategie, die auf die Kommunikation der Krisenzeit aufbaut und einen glaubwürdigen Neustart ermöglicht. Wir begleiten diesen Übergang.